Achenbachstraße

frankfurter bembelMit zwölf Jahren bereits an der Akademie …

Die Achenbachstraße in Sachsenhausen verdankt ihren Namen einem berühmten Romantiker der Bildenden Künste – Andreas Achenbach. Er ist noch ein Kind, als er mit gerade mal 12 Jahren an der Kunstakademie Düsseldorf aufgenommen wird, um bereits zwei Jahre später, im Rahmen einer Ausstellung des „Kunstverein für Rheinland und Westfalen“ sein offiziell erstes Gemälde zu verkaufen.

Die Herkunftsfamilie des Andreas Achenbach …

Im Jahr 1815 wird das kommende Künstlergenie Andreas Achenbach in Kassel geboren. An der äußeren Familienstruktur lässt sich erst einmal nicht erkennen, dass aus ihr ein deutscher Landschaftsmaler von hohem Können hervorgehen wird. Doch die Familie, deren Interessen so ganz anders gelagert zu sein scheinen (der Vater war ein wohl vielseitig orientierter Unternehmer, dem auch die Braukunst gar nicht fremd war), lässt schon früh dem Kind Unterricht im Zeichnen erteilen und erlaubt zudem, dass der Kleine 1827 von Kassel nach Düsseldorf an die Akademie geht. Das lässt Großes vermuten!

Große Liebe und bewegtes Leben …

Und wiederum ist es der Vater, der 1832/33 mit dem Teenager ins europäische Ausland reist, wo dieser wohl seine Liebe zur Landschaftsmalerei und hier vor allem zur Darstellung maritimer Sujets entwickelt oder erst entdeckt. Danach, ca. 1835 kann man den jungen Künstler auch für einige Zeit in der Frankfurter Künstlerszene antreffen, bevor er sich auf dem Umweg Richtung Norden auf den Weg in den Süden macht. Bayern und Tirol sind Zwischenstationen – dann reist der junge Mann weiter nach Italien, wo er etwa zwei Jahre lang bleibt.
Nach einem bewegten Leben, stirbt Andreas Achenbach 1910 in Düsseldorf, wohin er nach 10 jähriger Abwesenheit zurückgekehrt ist und hinterlässt eine Reihe hochdotierter Kunstwerke.
[pw_map address=“Achenbachstraße Frankfurt am Main“ width=“400px“ height=“300px“]