Bernhard-Mannfeld-Weg

frankfurter bembel Wie so viele, die in Frankfurt – Sachsenhausen einer Straße ihren Namen geben, so ist auch Bernhard Mannfeld kein Frankfurter. Doch im Laufe seines Lebens zieht es ihn hierher und er bleibt! 1848 wird er in Dresden geboren und findet seine Ruhestätte 1925 in Frankfurt. Dazwischen malt er Aquarelle und Ölgemälde, widmet sich autodidaktisch der Radierkunst und man nennt ihn einen Meister darin. Aber auch Stahlstiche finde ich auf meiner Suche danach, Bernhard Mannfeld und sein Leben ein wenig besser kennenzulernen. Er erschafft zahlreiche Veduten. Veduten sind Darstellungen von z.B. Landschaften oder Architektur-Darstellungen, die so genau und der Realität so nahe sind, dass man sie teilweise mit Fotografien verwechseln könnte. Und weil Bernhard Mannfeld ein Meister seines Radier- und Stahlstich-Faches ist, lassen sich seine Werke leicht vielfach reproduzieren. Mir gefällt das.

Frankfurt-Sachsenhausen und Bad Dürkheim an der Weinstraße …

Ende des 19. Jhd. ist er als Professor am Frankfurter Städel – er erschafft Radierungen vom Frankfurter Römer (1876), von Goethes Gartenlaube – auch das gefällt mir. Doch jetzt wird´s spannend, denn Bernhard Mannfeld erschafft ebenfalls eine Radierung von der Klosterruine Limburg in Bad Dürkheim an der Weinstraße, gleich hier um die Ecke. Die Klosterkirche Seebach radiert er ebenfalls und die ist noch viel gleicher um die Ecke! Ich bin gerührt! Seine Arbeiten erlauben mir, dass ich mir ein Bild machen kann von Orten, wie sie 1876 ausgesehen haben + die mir so geläufig sind. Noch ein Kreis schließt sich, denn Bernhard Mannfeld ist in Dresden geboren, wo just 2013 im alten Gasometer der Stadt Dresden das Panoramaprojekt des zeitgenössischen Künstlers und Architekten Yadegar Asisi stattfindet, das nur auf Grund sehr detailgetreuer Abbildungen, wie auch Mannsfeld sie erschafft, möglich wird. Das Projekt Panometer ist pure Faszination.
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