Brückenstraße

frankfurter bembel Sachsenhausen ist nicht nur durch seine Äppelwoi Kneipen und den Äppelwoi selbst berühmt. Seit geraumer Zeit macht das Viertel rund um die Brückenstraße auch Furore als Szeneviertel. Im sog. Brückenviertel haben sich die „Jungen Wilden“ aus den unterschiedlichsten Mode- und Kunstrichtungen etabliert. Hier trifft man auf nette kleine Cafés und coole Bars und hier kann das Leben eigentlich nur spannend + abwechslungsreich sein.

Brückenstraße – ist der Weg das Ziel ?

Die Brückenstraße ist, neben Elisabethenstraße und Walter-Kolb-Straße, eine der Hauptschlagadern des Brückenviertels. Sie führt, wie könnte es anders sein, direkt zur Alten Brücke, auf der man den Main überquert. Ich lege meinen persönlichen Anfang der Brückenstraße an den Südbahnhof, genauer gesagt, an den Diesterwegplatz. Schon bald macht die Straße einen gekonnten Schlenker am schön gestalteten Adlhochplatz (Monsignore Walter Adlhoch – 1903 in Frankfurt geboren) vorbei und läuft von nun an kerzengerade auf den Main zu. Den Weg vom Südbahnhof über die Brückenstraße zur Alten Brücke kann man aber nur zu Fuß gehen, weil sie in Richtung Bahnhof eine Einbahnstraße und am Alten Friedhof eh eine Spielstraße ist.

Der Struwwelpeter – Schrecken oder Segen?

Aber grad zu Fuß ist die Brückenstraße interessant, denn so kann man sich gelassen in den vielen Läden umgucken, in einem Café oder einer Kneipe ausruhen, kann in eine der kleinen Seitenstraßen ausbüxen und sich, wer mag, in Ruhe mit der umfangreichen und beeindruckenden Geschichte dieser Straße beschäftigen. Wer allerdings nicht in die Zeit der Kaiser, Könige und Päpste zurück will, der mag sich, oder auch nicht, an den „Struwwelpeter“ aus der Kindheit erinnern. Der geistige Vater des berühmten Kinderbuches, Dr. Heinrich Hoffmann, wohnte nämlich 1830 in der Brückenstraße Nr. 19 – ich will nicht!
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