Holbeinstraße

frankfurter bembel Es fällt mir schwer, mich für einen der vielen und berühmten Holbeins zu entscheiden, der in dieser noblen Gegend, in der sich die Holbeinstraße befindet, die Patenschaft für eine Straße übernehmen könnte. Also entscheide ich mich für den Frühesten, für Hans Holbein d. Ä., der sowieso derart berühmt ist, dass man eh nicht an ihm vorbeikommt. Zusammen mit seinem zeitgenössischen Malerkollegen Albrecht Dürer, nimmt er in Sachsenhausen, als Straße freilich, das Städel quasi in die Zange. Dürerstraße und Holbeinstraße bilden nämlich die Flanken rechts und links des Museums. Doch nicht nur hier draußen sind sie eine starke Liga, auch im Museum begegne ich beiden, da wo die Alten Meister unter sich sind.

Berühmter Maler der Renaissance …

Was gibt es zu sagen über eine Berühmtheit, die fast jeder kennt und von der andere so viel mehr wissen, als ich? Hans Holbein kommt in Augsburg zur Welt, 1465 und wird ein sehr berühmter Maler der Renaissance. Wo er stirbt, das weiß man nicht so genau. Man vermutet, dass er mit ca. 59 Jahren, entweder in Basel oder Isenheim/Elsass stirbt.  

Was haben der Dominikaneraltar und der Holbeinsteg gemeinsam?

Mit Frankfurt verbindet ihn aber mehr als eine Straße, denn im Rahmen seines Schaffens kommt er um 1500 hierher, um den Dominikaneraltar zu erschaffen. Den kann man auch im Städel, im Dunstkreis des Meisters selbst, bewundern. Und Hans Holbein d. Ä. ist wirklich ein Meister der Großes geleistet hat, weshalb man ihm neben der Holbeinstraße auch gleich noch einen Steg, den Holbeinsteg, widmet. Der ist, wie der Eiserne Steg, eine Fußgängerbrücke über den Main.

Nein, wirklich, ich will nicht respektlos sein, aber wie soll man solch ein Leben und Schaffen in ein paar Sätzen zusammenfassen? Impulse geben, ja, das kann gelingen …