Launitzstraße

frankfurter bembel Die Launitzstraße verdankt ihren Namen dem Bildhauer und Kunsthistoriker Eduard von der Launitz, der 1869 in Frankfurt stirbt und hier begraben ist.

Ein Botschafter der Kunst …

Geboren wird er 1797 in Lettland und er wird sehr früh Waise – ein Umstand, der ihn nach Deutschland bringt. Schon als junger Mensch fühlt er sich von der Kunst und deren Geschichte so stark angezogen, dass er bereits nach einem Jahr sein Jura-Studium schmeißt, der Uni Göttingen den Rücken kehrt und nach Rom ausbüxt. Dort trifft man den Abtrünnigen, der eigentlich eine Karriere als Botschafter machen sollte, in einer Künstlerkolonie wieder, ähnlich der Künstlerkolonie in Kronberg, in der ich bereits auf Anton Burger getroffen bin.

Schicksalsschläge, sie treffen jeden …

Irgendwann kehrt Eduard von der Launitz nach Deutschland zurück und hier setzt auch ihm das Leben, wie den meisten anderen auch, mächtig zu. Er verliert auf einen Schlag Frau und Kind, was ihn dazu bewegen will, in seine lettische Heimat zurückzukehren. Doch er bleibt und zwar in Frankfurt. Dort arbeitet er als Bildhauer, unterrichtet am Städelschen Kunstinstitut und an der Akademie in Düsseldorf. Er arbeitet nicht nur künstlerisch, er hält auch Vorträge, schreibt fachbezogene Abhandlungen und man schätzt ihn hoch.

Die Erfolgs-Quadriga …

Die Launitzstraße ist in Sachsenhausen da, wo Danneckerstraße, Gutzkowstraße und Souchaystraße auch sind. Zusammen bilden sie eine Quadriga aus berühmten Namen verschiedener Richtungen, hinter denen sich wahrhaft spannende Lebensgeschichten und umfangreiches Schaffen verbergen.
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