Nansenring

frankfurter bembelDer Lerchesbergring verbindet, was eh zusammen gehört: Briandring, Nansenring und Nobelring, denn eines haben ihre Namensgeber gemeinsam – den Nobelpreis, der durch die Stiftung des Chemikers Alfred Nobel überhaupt erst möglich ist.

Nansen und der Frieden …

Der Norweger Fridtjof Nansen wird 1861 geboren und wird sich im Laufe seines Lebens durch viele hochkarätige Leistungen auszeichnen. 1922 wird er den Friedensnobelpreis für seine unermüdlichen, mutigen Bemühungen in Flüchtlingsangelegenheiten nach dem Ersten Weltkrieg, acht Jahre vor seinem Tod, in Empfang nehmen. Dazwischen aber liegen sehr aktive Jahre, die er als Forscher, Zoologe, Polarreisender, Geograph, Schriftsteller, Hochschullehrer und Rektor gestalten wird.

Die Polarexpedition und junge Männer …

1888 beginnt eines seiner größten Abenteuer, das keines ist. Die Quelle spricht von einem vorausdenkenden Mann, der sich bestens vorbereitet, für das was er tut. Er durchquert das bis dahin nicht erforschte grönländische Inlandeis und beweist damit die Geschlossenheit der Eisdecke. Eine gewaltige Leistung. Doch nicht genug für den Forscher; er startet 1893 mit der Fram die zweite Polarexpedition. Mit diesem Schiff will er über den Nordpol in den Nordatlantik driften. Es kommt anders. Nansen verlässt das Schiff und will als Erster mit dem Kollegen Johansen den Nordpol erreichen, was nicht gelingt. Sie müssen umkehren. Doch sie finden die Fram nicht mehr, dafür aber den englischen Forscher Jackson, mit dem zusammen sie 1896 nach Norwegen zurückkehren. Daheim schreibt Nansen seinen Expeditions-Bericht, der ihn in Form eines Bestsellers finanziell unabhängig macht. Es muss ein packender Bericht sein, denn ich erinnere mich an mental abwesende Jungmänner, die beim Lesen über diese norwegische Polarexpedition regelrecht aus dem Alltagsleben davon driften.

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