Niersteiner-Straße

frankfurter bembelCa. 50 km süd-westlich von Frankfurt liegt die kleine Stadt Nierstein, direkt am linken Ufer des Rheins. In unmittelbarer Nähe zum Rhein verlaufen parallel dazu die Bahnlinie von Worms nach Mainz, die Rheinallee und Rheinpromenade. Alle Wege ermöglichen die vergnügliche Passage des ca. 10.000 Seelen-Städtchens Nierstein. Mitten im Rhein verläuft zudem die rheinland-pfälzische/hessische Landesgrenze, die mit der Fähre zu überqueren ist. Ganz schön viel für einen kleinen Ort, der sich höchst attraktiv präsentiert und in Szene zu setzen weiß.

Die Römer kommen …

Die Anfänge: Man kennt das ja, die Römer! Sie siedeln da, wo es schön ist und wo der Wein wachsen wird. Auf der Suche nach dem geeigneten Ort für eine Militärstation, wählen sie vor rund 2000 Jahren Buconica Nova, weil sie von hier einen strategisch perfekten Überblick haben. Damit entsteht an diesem herrlichen Fleck ein römischer Militärstützpunkt. Doch zuvor scheinen hier bereits die Kelten heimisch gewesen zu sein. Die Vermutung liegt nahe, denn Anfang des 19. Jahrhunderts findet man in Nierstein eine Heilquelle, die auf ein keltisches Heiligtum schließen lässt. Auch hier, im Sironabad, fühlen sich die Römer wohl. Heute kann das einstige Bad besichtigt werden.

Nierstein wird zum Reichsdorf …

Auf dem Weg von der Antike zum Mittelalter, entwickelt sich im Laufe der Geschichte aus einem römischen Militärstützpunkt ein Reichsdorf. Seine Bewohner sind frei von Verpflichtungen gegenüber ihren Grundherren und müssen nicht als Leibeigene zehrende Frondienste leisten. Eine Reihe von Adeligen wird während des Mittelalters die Verwaltung übernehmen und manch ein Name ist darunter, den man allgemein kennt.

Über der Stadt thront der Niersteiner Wartturm, ein mittelalterlicher Beobachtungsposten, von dessen Höhe aus man den Feind rechtzeitig erkennen kann. Inzwischen hat man die damals nützlichen Türme durch andere probate Einrichtungen ersetzt.

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