Nobelring

frankfurter bembel Nobelring – nein, hier handelt es sich nicht um den expliziten Hinweis auf eine Sachsenhäuser Nobelgegend. Hier handelt es sich um den schwedischen Chemiker Alfred Nobel  (man spricht es „Nobellll“). Herr Nobel ist der Vater und somit Namensgeber verschiedener internationaler Auszeichnungen, der Nobelpreise, u.a. auch der Friedensnobelpreis.

Der Sachsenhäuser Nobelring befindet sich am Lerchesberg und das ist nun mal eine der Nobelgegenden Frankfurts. Es könnte kaum besser passen.

Alfred Nobel scheint ein Genie zu sein. Seine Familiengeschichte ist extrem bewegt. Und als Alfred ein junger Mensch ist, geht es der Familie finanziell sehr gut, womit die Basis für eine hochkarätigen Ausbildung geschaffen ist. Alfred reist, wie man es von Künstlern ebenfalls kennt, in viele Länder. Er studiert Physik und Chemie und lernt bei seinen Auslandsaufenthalten viele interessante Menschen kennen. Einer davon ist der italienische Chemiker Ascanio Sobrero. Durch Sobrero wird Nobel inspiriert, das Dynamit zu entdecken (1867), was die sehr vereinfachte Darstellung ist! Und weil Nobel bereits 1863 die Initialzündung austüftelt hat, können seither Sprengungen gezielt vorgenommen werden, was diese gefährliche Angelegenheit einigermaßen entschärft.

Im Umfeld von Alfred Nobel begegnet man 1878 auch Bertha von Suttner, der geborenen Gräfin von Kinsky und DFG-Aktivistin (Deutsche Friedensgesellschaft). Beide verstehen sich gut und sprechen wohl viel über ihre Gemeinsamkeiten, z.B. die hohe Abneigung gegen Krieg. Ich bin überrascht, nein, eigentlich nicht, denn wie auch Albert Einstein von der Gefährlichkeit seiner Entdeckung weiß und schärfstens vor Missbrauch warnt, so weiß auch Alfred Nobel von der Gefährlichkeit seiner Entdeckung. Auch er warnt eindringlich und wird wie Einstein, von aufmerksamen Organen perfekt verstanden, die ihre eigenen Interessen verfolgen.

Alfred Nobel wird 1833 in Stockholm geboren und stirbt 1896 im italienischen Kurort Sanremo. Dorthin zieht es ihn, denn mit den Italienern lässt sich, im Gegensatz zu den Franzosen, in Sachen Sprengstoff gute Geschäfte machen.

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