Warum gerade Frankfurt?

frankfurter bembelVon Glücks- und Zwiebel-Tränen ….
Ich bin gerademal vier, als ich mit meiner Freundin in der Heimatstadt spazieren gehe. Wir kommen wirklich sehr weit, was einer netten Dame, die in einem Apfelbaum herumklettert, auffällt. Weil sie weiß, wohin wir gehören, müssen wir den Rückweg nicht mehr laufen – wir werden gebracht. Die Eltern sind sauer; ich sehe meinen Vater noch heute in der Küche beim Zwiebelschneiden und weiß nicht, ob er vor Glück oder vor Zwiebel weint

Frankfurt – auch ich bin dann mal weg …

Meine nächste Ich-bin-dann-mal-weg-Erinnerung – Frankfurt! Vom Hauptfriedhof aus in den Zoo, d.h. rückwärts. Den Hinweg mache ich mit Großmama und Kleinmama. Im Frankfurter Zoo ist mir langweilig, damals, weshalb ich heim will und ich mache das! Auf die Idee, dass ich den Heimweg nicht finden könnte, komme ich erst gar nicht. Ich finde ihn, und die beiden Mamas finden mich zuhause vor der Haustür, weil, es ist ja keiner daheim. Ihre Aufregung versteh´ ich jetzt eher nicht. Ist doch alles gut. Da bin ich auch nicht wesentlich älter als beim ersten Mal. Später verbringe ich mit meinem kleinen Sohn szs. Jahre in irgendwelchen Zoos, auch in Frankfurt. Der haut nicht ab, der findet Zoos klasse ….

Aus Ferien in Frankfurt ….

Als Kind verbringe ich meine Ferien oft in Frankfurt, denn da wohnt ja die Großmama mitsamt ihrer jüngsten Tochter und dem dazu gehörigen Schwiegersohn. Doch immer wenn ich in Frankfurt bin, ist es nicht die Zeil, die mich in die Innenstadt zieht. Es ist die Großmama, und das ist jedes Mal vergnüglich, denn das bedeutet Eis oder Malbuch oder ….
Immer wieder halte ich mich nur kurze Zeiten in diesem großen Frankfurt am Main auf, bis ich Ende der 1980er Jahre für ein ganzes, perfektes Jahr mitsamt Kind da wohne. Ich erlaufe + erfahre diese Stadt. Ich lerne sie kennen und lerne sie zu lieben, denn jetzt ist sie ziemlich aufgeräumt, was in den Jahren meiner Kindheit nicht der Fall war.

… wird Urlaub in Frankfurt ….

Inzwischen mache ich Urlaub in Frankfurt wenn Tante und Onkel Urlaub woanders machen. Was andere eine Städtereise nennen, nenne ich Homesitting – dann passe ich auf ihre Oliven-Bäumchen + die Erdbeeren ihrer Freunde auf und dann treffe ich die Menschen, die ich kenne und mag und andere auch. Ich mach das gerne, wenn möglich immer öfter. Und weil sich ja keiner mehr Sorgen macht, laufe ich blasenlang in dieser Stadt herum. Doch merkwürdig, auf dem Rückweg verlaufe ich mich meist und entdecke Neues – so ist das eben in Frankfurt!

Liebenswertes Frankfurt ….

Diese Internetseite, eine Hommage an eine Metropole – vielleicht. In jedem Fall aber: In diesem Frankfurt am Main fühle ich mich zuhause, obwohl ich ansonsten in der Provinz auch sehr gut klarkomme …
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